Protestschreiben

Mitten in Berlin fristet Braunbär Schnute ein tristes Dasein in einem historischen Bärenzwinger. Die meiste Zeit ist sie in winzigen Innengehegen eingesperrt. Nur für 10 Stunden darf sie täglich ins Freie, auf eine kleine Außenanlage umgeben von einem tiefen Graben und einer mit riesigen Eisendornen gespickten Mauer. Seit über zwanzig Jahren besteht ihr ganzes Leben aus wenigen Schritten vor und zurück. Die Monotonie und die Enge haben das Tier psychisch krank werden lassen. Selbst Laien können ihre Verhaltensstörungen nicht übersehen.

Dabei gibt es eine Alternative. Drei (!) Bärenauffangstationen haben mittlerweile ihre Hilfe bei der Umsiedlung von Schnute in eine weitläufige, naturnahe Anlage angeboten.

Doch der Bezirk hat dies bislang immer abgelehnt. Das Berliner Bärenbündnis, ein Zusammenschluss verschiedener Tierschutzorganisationen, will das nicht länger hinnehmen. Wir fordern „Freiheit für Schnute“. Bitte unterstützen Sie uns dabei! Schreiben Sie an den verantwortlichen Bezirksbürgermeister Dr. Hanke und fordern Sie die Umsiedlung Schnute in eine Auffangstation.


Protestschreiben an Herr Dr. Christian Hanke

Bezirksamt Mitte
Dr. Christian Hanke
Mathilde-Jacob-Platz 1
10551 Berlin
christian.hanke@ba-mitte.verwalt-berlin.de

Sehr geehrter Herr Dr. Hanke,

über das Berliner Bärenbündnis habe ich vom Bärenzwinger im Köllnischen Park erfahren. Sicherlich war die Anlage, als sie 1939 gebaut wurde, zeitgemäß. Doch seither hat sich viel geändert. Sowohl unser Wissen über die Bedürfnisse von Tieren als auch unsere Einstellung zu ihnen haben sich weiterentwickelt.

Wir alle wissen, dass solche Haltungsbedingungen den Bedürfnissen der Tiere nicht gerecht werden können und dass eine Haltung der Tiere dort nicht zu rechtfertigen ist, wenn es Alternativen gibt.

Und die gibt es, wie ich vom Bärenbündnis erfahren habe. Verschiedene Bärenauffangstationen haben Ihnen bereits die Übernahme von Schnute angeboten. In einer solchen Station könnte Schnute ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben und ihren Lebensabend genießen. Zudem würde die Abgabe dem Steuerzahler jährlich 91.000 Euro sparen. Ich persönlich möchte mit meinen Steuergeldern nicht dafür aufkommen, dass Schnute weiter in der Zwingeranlage leiden muss.

Daher bitte ich Sie, Schnute endlich die Freiheit zu schenken. Bitte stimmen Sie endlich einer Umsiedlung von Schnute in eine Auffangstation zu. Das sind die Berliner ihrem Wappentier schuldig.

Mit freundlichen Grüßen



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Datenschutzbestimmung: Die Daten werden ausschließlich für die Mailaktion an Herr Hanke und in Zusammenhang mit Kampagnen / Informationen des Deutschen Tierschutzbüros genutzt, eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.

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